Waidmannsheil

Waidmannsheil!
Ein milder Herbstabend im Wald. Hier und da grunzt eine Wildsau, und auf einem Hochsitz lauern die beiden Jäger
Gustav und Rudolf, ausgerüstet mit ihren Gewehren und einem Fernglas. Während sie geduldig ausharren und auf die
Gelegenheit warten, endlich eine Sau zu schießen, beobachten die beiden das rege Treiben im Wald und am
nächstgelegenen Felsen: Die Kletterer, von denen einer gefährlich in die Tiefe baumelt, eine Hochzeitsgesellschaft, die
auf ihrem Weg zum „Hirschen“ noch einen Spaziergang macht, und irgendwann sogar das Rösle aus Steinhofen und
den Veit aus Kargenfeld. Was die zwei da so mitten im Wald tun? Noch dazu während der Jagdsaison? Die Gedanken
der beiden Jäger kreisen. Um das Rösle und den Veit, aber auch um die eigenen verpassten Chancen, das Misstrauen in
die Menschen, die Enttäuschungen des Lebens und die Wut, die Angst, die Freude … Ob sich die wie eine Sau
schießen lassen?
Die Stuttgarter Komponistin und Theaterautorin Susanne Hinkelbein hat mit „Waidmannsheil!“ eine bitterböse Farce
voll schwarzem Humor geschrieben, die 2005 mit einem Preis beim Landeswettbewerb für Volkstheaterstücke
ausgezeichnet wurde.
Eine Co-Produktion der WLB Esslingen und dem Kabarett der Galgenstricke
Auf dem Hochsitz: Erich Koslowski und Herbert Häfele
Regie: Klaus-Dieter Köhler