Sabine Essinger – Fifteen Shades of Fleischles

Die „Typenkabarettistin“ Sabine Essinger  –  manche sagen auch „Schlabbarettistin“ –  verwandelt sich in ihrem Programm „Fifteen Shades of Fleischles in Sekundenschnelle in 15 verschiedene weibliche Mitglieder der Familie Fleischle, von der schwäbischen Hausfrau zur Schicki-Micki-Tussi, vom Baby zur Oma, der Witwe am Grab zu zwei ziemlich besten Freundinnen, von der Hypochonderin zur bumsfidelen Männerversteherin zu deren badischen Landsmännin, von der Frustituierten zur Prostituierten, der französisch-schwäbischen Chansonneuse zur Jodelexpertin, um nur einige zu nennen.

Sabine Essinger behandelt Alltagsthemen, übertreibt, spitzt zu, karikiert, aber: Alles selber erlebt, beobachtet, gesammelt und verarbeitet, komponiert und gespielt. Zur umhäkelten E-Gitarre, Ukulele und Quietschkommode wird gesungen und gejodelt und und und.

Sabine Essinger liebt feinsinnigen, aber auch kalauernden und vor allem schwarzen Humor. Über Erotik, beziehungsweise Fleischleslust, die im Kabarett ja nicht fehlen darf, wird gern hintenrum geschwätzt, aber jeder woiß, was gmoint isch.  Gell, ond au des, was da in dem Programm vorkommt, hat mr doch fei irgendwie irgendwo scho mal älles selber erlebt! Und wer woiß, vielleicht findet sich ja au die oi oder andere en dene Persona wieder …

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